Was tun bei einem Marder im Haus?

Steinmarder können in zweierlei Hinsicht zur Belästigung werden: Zum einen erkunden sie gern Teile im Motorraum von Autos – und zerstören sie oft dabei. Zum anderen schreckt er nicht davor zurück, sich Häuser der Menschen ebenfalls als Zuhause auszusuchen – und verursacht dadurch oft Lärm und Gestank.

Das Auto-Problem wird durch entsprechende Abwehr-Technik gelöst, die im Zubehörhandel erhältlich ist.

Vorgehensweise bei einem Marder im Haus insbesondere unterm Dach:

Mögliche Zugangswege des Tieres ermitteln (Sandflächen z. B. machen die Spuren sichtbar).

Erkunden und verschließen des Schlupfloches. Achtung: Verschluss nur nachts, da man ansonsten den nachtaktiven Marder einschließen könnten.

Unangenehme Verwesungsgerüche wären die Folge.

Alternativ: Auslegen parfümgetränkter Watte im Unterschlupf.

Alternativ: den örtlichen Jäger um Hilfe bitten. Per Falle können die Tiere gefangen werden.

Tipp: Wenn man Mardern ein Zuhause im Garten anbietet, beispielsweise mit Holzstößen, Höhlungen oder selbstgebauten Marderhäuschen, verringert sich das Risiko, dass er ins Wohnhaus einzieht.

Zuletzt aktualisiert am 23.05.2019 von Kai Höpermann.

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